Ständige Dürrejahre, Überhitzung, Ernteschäden: spätestens im –bisherigen– Hitzerekordjahr 2026, mit austrocknenden Flüssen, grassierenden Feuersbrünsten in vielen europäischen Ländern, und bis Mitte August laut RKI bereits über 12.500 Hitzetoten, wird klar: ernsthafte Klimaanpassung wurde bisher verschlafen. Schnellstmöglich muß auch Berlin in großem Stil klimaresilient umbauen und viel mehr Grün- und Kühlzonen schaffen, alle gesetzlichen Grundlagen und Handlungsanweisungen liegen vor. Der fahrlässige Fokus auf Wachstum & Profit durch immer weitere Nachverdichtung und Zubetonierung wertvoller Stadtflächen gefährdet die Lebensgrundlagen der Berliner:innen. Nicht einmal ihre zukünftige Wasserversorgung ist bisher geklärt.
Zitat: „Diskussion um Elb-Wasser für die Lausitz reißt nicht ab. Wenn ab 2038 im Zuge des Kohleausstiegs in der Lausitz die Pumpen der Tagebaue abgestellt werden, kommen auf die Spree schwere Zeiten zu. Denn ohne das Wasser aus dem Revier kann nicht nur der Spreewald austrocknen, auch die Berliner Wasserversorgung bekommt Probleme. Diskutiert wird deshalb, Elbwasser in die Spree zu leiten. Das stößt aber auf Widerstand bei den Elbanliegern wie Sachsen oder Sachsen-Anhalt.
Jede Sekunde pumpen die Lausitzer Tagebaue fünf Kubikmeter Grundwasser in die Spree. Mehr als die Hälfte des Spreewassers stammt aus dem Untergrund. Doch nach dem Kohleaus fehlt dieses Wasser und die Spree würde wieder in ihren Urzustand zurückkehren. Ob im Spreewald oder in Berlin. Das Wasser würde überall spürbar knapper werden. (…)“ MDR Sachsen, 21.5.26
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/wasser-tagebau-elbe-ueberleitung-100.html

