Spannende Chronik der Klimagärten Loraberg am Kiehlufer (1898), eine der ältesten in Berlin-Neukölln

Zitat: „Ein französischsprachiger Stadtplan von Berlin aus dem Jahr 1883 nennt das gesamte Gebiet zwischen der heutigen Karl-Marx-Straße und der Spree in Treptow „Prairie de Kölln“. (…) Zu dieser Zeit streifen noch Jäger durch die „Köllnischen Wiesen“ und schießen Wild. Das Gebiet ist noch komplett unbebaut. Aber Berlin wächst und wächst, und mit Berlin auch das benachbarte Rixdorf, das erst 1912 Neukölln heißen und erst ab 1920 zu Berlin gehören wird. Zwischen 1875 verdoppelt sich die Einwohnerzahl Berlins, die von Rixdorf versechsfacht sich sogar. Überall wachsen die so typischen Gründerzeit-Mietskasernen mit ihren vielen Hinterhöfen aus dem Boden. Auch auf den Köllnischen Wiesen machen jetzt Bodenspekulanten Jagd. Die Gemeinde Rixdorf arbeitet an einem Bebauungsplan (…)“. https://www.loraberg.de/files/downloads/Loraberg_Chronik-125-Jahre.pdf